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Zuschauer
erlebten Spitzenleistungen
Schulsportestrade
2000 fand vor begeistert mitgehenden Publikum in der Muldentalhalle statt
Leipziger
Volkszeitung, 22.05.00
Grimma.
Die GGI-Muldental-Halle
bebte förmlich unter dem
Applaus, mit dem die Mitwirkenden bei der Schulsportestrade bedacht
wurden. Sitzplätze waren rar, die meisten Kinder saßen sowieso schon auf dem Boden der Halle,
ganz nah am Geschehen. Und was dann hier unten abging,
riss den Rest des Publikums von den
Sitzen. Stellvertretend für all die
hervorragenden Leistungen seien nur die der Mädchen des St.
Augustin-Gymnasiums genannt. Sie demonstrierten beim Rope
Skipping, was man
mit einem Seil so alles machen
kann. Sportlehrer Jürgen Erfurth
strahlte nach der Übung: „Wir haben Ende März angefangen zu
trainieren, was dabei rausgekommen
ist, kann sich doch sehen
lassen,
oder?" Dabei hatten die Mädchen
der 6. Klasse keine Mühen
gescheut,
um neue Tricks einzustudieren. Dazu hatten sich der Großteil
selbst
Seile angeschafft, um auch zu Hause zu trainieren.
Hat bestens geklappt
Jürgen Erfurth winkte auf die
Frage, wie oft er sich mit
Beinen
und Seil verhedderte, nur ab:
„Frag
lieber nicht. Aber heute hat es
wohl
am besten geklappt."
Leisere Töne
schlugen die Mädchen der Mittelschule Bohlen
an. Sie setzten die
Bewegungen ihrer „Cats"
hervorragend zur Musik um. Überhaupt gaben sich alle der 274
mitwirkenden
Schüler größte Mühe. Auch
Hartmut
Riegert
schwelgte in höchsten Tönen: „Das war doch Spitze, was
hier
geboten wurde." Monika Große,
die
zusammen mit ihm für die Organisation verantwortlich zeichnete,
lobte auch die Zuschauer: „Das Publikum geht phantastisch mit.
Das
spornt die Kinder ja noch zusätzlich
an."
Auch der Präsident des Kreisportbundes Muldental, Dieter Mätzold,
sah sich die Veranstaltung an:
„Das
ist doch eine hervorragende
Sache.
Andere Veranstalter können nur davon träumen, dass
so viele Zuschauer kommen. Die Leistungen der
Kinder heute beweisen aber auch,
dass
der Sport in den unteren und mittleren Klassen an den Schulen
gepflegt
wird."
Der
Funke sprang über
„ Was in den drei Stunden dem Publikum geboten wurde, konnte sich
allerdings
sehen lassen. Und die
Vielfältigkeit
in der Darbietungs-Pa1lette ließ niemals Langeweile aufkommen.
Vom ersten bis zum letzten Auftritt gingen die Zuschauer
mit.
Der Funke sprang förmlich vom
Parkett
auf die Ränge über.
Jedenfalls
fügte sich die Schulsportestrade 2000 sehr gut in die Feierlichkeiten zur
800-Jahr-Feier der Stadt Grimma ein. Bei dieser Begeisterung und den
ansprechenden
Leistungen werden aber mit Sicherheit nicht 800 Jahre ins Land ziehen
müssen, bis es die nächste Estrade in Grimma geben wird. Hermann
Winkler, der Präsident des Landessportbundes, fasste das in Grimma
Stattgefundene treffend zusammen: "Hier fanden Spitzenleistungen
statt".
Andreas Rücker
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